Agentur warnt vor Hitzeschockgefahr durch zu heiße Bäder!

Die japanische Verbraucherschutz-Agentur hat eine Warnung an ältere Menschen ausgegeben, vorsichtig zu sein, wenn sie längere Zeit in heißen Bädern zu Hause, in Onsen oder in Saunen verbringen.

Nach Angaben der Agentur ist die Zahl der Opfer, die während einem heißen Bad zu Hause gestürzt sind, bewusstlos wurden und dadurch ertrunken sind, in den letzten zehn Jahren seit 2004 um 70% (umgerechnet ca. 4866 Menschen) gestiegen. Davon waren 90% im Alter von 65 und älter.

Die meisten Todesfälle, die durch einen Hitzeschock verursacht wurden, sind in der Regel von Dezember bis Februar, sagte die Agentur, wobei die meisten Todesfälle in der eigenen Badewanne gemeldet wurden.

Die Agentur warnte, dass das zu schnelle Verlassen bzw. Betreten eines heißes Bades Veränderungen des Blutdrucks hervorrufen und Schwindel verursachen kann.

Die Agentur rät daher älteren Menschen, sich aufzuwärmen, bevor sie ein heißes Bad nehmen. Die Wassertemperatur sollte 41 Grad oder weniger betragen, außerdem wird geraten, nicht mehr als zehn Minuten in solch heißem Wasser zu verbringen.

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Quelle: Japan Today

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