Gesetzliche Schritte gegen »Manga-Streamer« in Japan

In den letzten Tagen wurde in Japan vermehrt über Kriminalität in Form von »Online-Sharing« diverser Manga Reihen berichtet. So hat die »cyber-kriminalitäts-Einheit« der Nishi Station in Fukuoka am 7. Februar einen 47-jährigen Arbeitslosen für das uploaden von Mangas verhaftet.

 

Manga Beserk

Der Mann hat unter anderem den Berserk Manga von Kentaro Miura ohne die Zustimmung des Copyright-Halters ins Netz gestellt und somit eine Straftat begangen. Des Weiteren wird er verdächtigt über 1000 andere Werke seit April 2013 gestreamt zu haben. Die Polizei durchsuchte die Wohnung des Mannes und konfiszierten den PC sowie mehrere Festplatten. Benutzt wurde das File-Sharing Programm »Share« welches seit 2006 für Sicherheitsmangel in Sachen Anonymität bekannt ist. Der Verdächtige nahm die Strafe mit den Worten: »Ich dachte, ich musste nicht nur herunterladen, sondern auch hochladen«, freiwillig an.

berserk mangaberserk manga

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Gintama Manga

Eine weitere Nachricht kam aus Hiroshima, wo ebenfalls ein arbeitsloser Mann im Alter von 36 Jahren für das Onlinestellen der Gintama Mangas verhaftet. Seit letzten Dezember soll der Verdächtige 10 Volumes des Titels geuploadet haben. Die Polizei forscht nun nach, ob weitere Werke gestreamt wurden.

 

 

 

 

 

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